Monthly Archives

Juli 2019

Brennpunkt Alpines Bauen

By | Neuigkeiten

Beim diesjährigen Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen, am Mittwoch, dem 02. Oktober 2019, an der FH Salzburg drehte sich wieder alles um das Thema LOW-TECH im Bausektor.

Keynote-Speaker Peter Haimerl, ein renommierter Münchner Architekt, eröffnete die Veranstaltung mit seinem Vortrag über besondere Sanierungsprojekte, bei denen der Einsatz von langlebigen Materialien, intelligente reduzierte Planung/Technik und vor allem viel Eigeninitiative/Nutzung regionaler Ressourcen immer oberste Priorität hatten. Der Architekt ist sich sicher, dass es in Zukunft noch viel Materialforschung braucht, ob das nun bei Beton oder Holz ist – man müsse mehr an die Grenzen gehen und individuelle Anwendungen sowie Forschungsziele zulassen.

Der Themenslot Alpine Baukultur, organisiert von der ZT Kammer und dem Holzcluster, griff heuer die Thematik von Low-Tech in historischen Holzbauten und in der intelligenten Planung von Tragwerken auf. Kulturexpertin Monika Brunner-Gaurek stellte die ländliche Baugeschichte Salzburgs mittels Referenzen und Überlieferungen des Salzburger Freilichtmuseum Großgmain vor. Der Kulturprozess des Bauens hat sich seit jeher über Erfahrung, Fortschritt und Regierungseinfluss entwickelt. Dabei dominierte besonders der regional verfügbare, gut bearbeitbare und dämmende Baustoff Holz jahrelang den Gebäudebau. Die einfachen Holzkonstruktionen sind teils bis heute noch gut erhalten und beweisen wie langlebig Gebäude bei richtigen Umgang mit Materialien und einfacher Planung – ganz LowTech- sein können. Bauingenieur Kurt Pock begeisterte mit seinem Erfahrungsbericht über den Prozess des Tragwerkens mit Holz und spannenden Referenzen. Er zeigte auf, dass durch sorgfältige Planung anhand von einfachen Modellen geniale Holztragwerke entstehen können, die durch Einfachheit & Ästhetik überzeugen.

Das Netzwerk Alpines Bauen ist gut intakt, alle Kooperationsmitglieder arbeiten gemeinsam an dem Konzept spannende Vorträge rund um Nachhaltigkeit, lebenswerte Energiesysteme, Förderung und Innovation aufzustellen. Ziel der Kooperation ist es, mit Veranstaltungen wie dem Fachsymposium, wichtige Impulse für einen bewussten Umgang mit Ressourcen und Technologie zu setzen, der gegenseitige Erfahrungsaustausch steht dabei an erster Stelle!

Fotos der Veranstaltung

Kooperationspartner Netzwerk Alpines Bauen

Das Fachsymposium wird im Rahmen des Projekts Alpines Bauen – Low Tech gefördert.

Blick hinter die Kulissen

By | Neuigkeiten

Unter dem Motto „Blick hinter die Kulissen“ öffneten sich für unsere Exkursions-TeilnehmerInnen am Donnerstag, dem 05. September 2019 die Pforten der Salzburger Residenz und des Chiemseehofes. Mag. Andrea Rosenberger-Großschädl führte die Exkursion zu Salzburgs Baugeschichte & aktuellen Sanierungen und bereicherte durch interessante Einblicke in die Welt der Kunstgeschichte.

Umgeben von bisher kaum wahrgenommenen Innenhöfen erstreckt sich die barocke Alte Residenz. Zu Zeiten der Fürsterzbischöfe diente die Residenz als Regierungssitz der Salzburger Machtinhaber. Heute werden die Räumlichkeiten der Residenz für Veranstaltungen genutzt und als Museum geöffnet. Doch weisen nach wie vor bewusst erhaltene Details der Baukonstruktion und Skulpturen auf das Herrschen und die Machtdemonstration der Erzbischöfe hin.

Die Dietrichsruh erinnert mit der stehenden Herkules Skulptur, platziert in einer Grotte und verziert mit Mosaik- und Stuckarbeiten, an den einst prachtvollen Renaissancegarten. Eine Führung durch das Dachgeschoss zeigte das gut erhaltene hölzerne Grabendach der Residenz. Weiter ging es auf unserer Tour durch die Sala Terrena, zum Residenzplatz mit dem Residenzbrunnen, der kürzlich generalsaniert wurde. Ein Blick ins Innere der Neuen Residenz eröffnete mit dem Salzburg Museum einen Blick auf Salzburgs Geschichte. Die Räumlichkeiten wurden vor einigen Jahren noch von der Polizeidirektion genutzt und im Zuge der Umsiedelung renoviert.

Abschließend lud unsere Tour zur Besichtigung des Salzburger Landtags. Mit Ende des Bistums im 19. Jahrhundert siedelte die Landesregierung an den Chiemseehof. Dieser wurde im Laufe der Jahre mehrfach renoviert, zuletzt hat man den Innenhof sowie den angrenzenden Landtagstrakt saniert und barrierefrei gestaltet. Hier wurden wir von Dr. Richard Voithofer (Landtagsdirektion) willkommen geheißen. Der neue Landtagssaal besticht durch seine Schlichtheit. Die Kombination von bewusst erhaltenen Wappen, sowie neuen Inspirationen verleiht ihm das gewisse Extra. Erzählungen aus dem Alltag im Landtagstrakt rundeten das Programm ab. Am Ende der Führung fand sich noch eine kleine Runde zur gemütlichen Nachbesprechung ein.

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe. AGB | AGB

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Weitere Informationen

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: AGB. AGB

Zurück