Building Information Modeling

By 18. August 2020Neuigkeiten

HOLZBAU 4.0

B I M – Building Information Modeling findet statt! – auch merkbar am großen Interesse unserer Informationsveranstaltung am Holztechnikum Kuchl. Die Wertschöpfungskette der Forst- und Holzwirtschaft ist schon länger digital imprägniert. Jeder Bereich vom Forst, Sägeindustrie, Möbeltischler und dem Holzbau hat schon gewisse Teilbereiche digital organisiert, Hemmnisse bilden oftmals noch Schnittstellen ab.

Planung, Fertigung, Montage und Betrieb eines Holzbau-Objektes bilden die Prozesskette ab. Die Geschäftsfelder im Holzbau verschieben sich zunehmend von traditionellen Holzkonstruktionen in Richtung (Komplett-)Anbieter von Gebäuden. In Seekirchen entsteht ab Juni 2021 die neue Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung. Erstmals bei einem Großprojekt des Landes erfolgt die Planung nach der Building Information Modeling-Methode. Welche Chancen sich dadurch für den Holzbau ergeben wurde im Zuge unserer Veranstaltung „HOLZBAU 4.0“ von Architekt Philipp sowie Experten aus Forschung und Wirtschaft aufgezeigt.

Zwar werden heute bereits größere Projekte in BIM Modellen mit hochkomplexen Parametern und Abhängigkeiten geplant, dennoch verbleibt das digitale Modell nach der Planung immer noch im Computer und die digitale Wertschöpfungskette auf die Baustelle wird unterbrochen. Pläne auf Papier sind immer noch der Standard, geändert hat sich nur wie der Strich des  Architekten aufs Papier kommt. „Unsere Lösung integriert die produktionsrelevante Leistung der Arbeitsvorbereitung im BIM Modell, sodass die CNC-Fräse direkt aus dem Modell angesteuert werden kann“ betonte Architekt Philipp. Damit schaffen Sie den Lückenschluss von einem modernen, digitalen Planungsmodell hin zu einer Hightech Realisierung auf der Baustelle. Das Ergebnis ist zeitsparend, fehlervermeidend und hochpräzise, so Architekt Philipp. Architekten und Holzbauer sehen vor allem in einer gemeinsamen Datenbasis, der Verfügbarkeit und in der Transparenz der Informationen Vorteil und Nutzen eines BIM Modell‘s. Zwar sind die Softwareangebote noch eingeschränkt, die Umsetzung nur mit eingespielten Team’s möglich, dennoch sahen die Teilnehmer-Innen der Veranstaltung in BIM Modellen viel positives Potential für die Zukunft des Holzbau. Der Holzcluster Salzburg wird Anfang nächsten Jahres ein weiteres Seminar zu diesem Thema anbieten.

Fotos der Veranstaltung

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