Brennpunkt Alpines Bauen

By 18. August 2020Neuigkeiten

Bereits zum 7. Mal lud das Netzwerk „Alpines Bauen“ wieder zum grenzüberschreitenden Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen ein! Die Veranstaltung fand heuer erstmals als Online-Format mit über 300 Anmeldungen statt. UnternehmerInnen, Forschungsinstitute und Studenten tauschten sich dabei online zum Thema „ Energieeffizienz im Gebäudesektor“ aus. Spannende Vorträge und Diskussionen erfüllten das Nachmittagsprogramm. Dabei fand auch der Holzbau seinen berechtigten Platz.

Um den Zielen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden, müssen aktiv Weichen für ein neues Energiesystem gestellt werden. Großes Potenzial wird dabei in der Nutzung von gespeicherter Energie, sprich in der thermischen Bauteilaktivierung gesehen. Als Speicherquelle dienen dabei massive Bauteile, wobei nicht nur mineralische sondern auch Holzbauteile in Frage kommen.

Architekt Peter Horner stellte bei seinem Vortrag „Bauteilaktivierung im Holzbau“ das Projekt „Auenwerkstatt“ vor – ein komplett energieautarkes Gebäude für das Land Salzburg. Dabei handelt es sich um eine Kreativwerkstatt für Schulklassen in der Antheringer Au, die als Stützpunkt für ökopädagogische Führungen und Unterricht rund um die Natur dient.  Zusätzlich bietet die Auenwerkstatt auch Platz für Seminare. Das Gebäude steht kurz vor Baubeginn, bei der Planung setzte der Architekt vor allem auf den „sinnvollen“ Einsatz der Materialen anhand ihrer Stärken. Sprich Beton bei erdberührenden Bauteilen und Holz bei Wänden und Decken. Die Auenwerkstatt wird das erste vollautarke kommunale Gebäude in Europa sein das mit Holzmasse gekühlt wird. Integriert in der Landschaft versorgt es sich selbst, mit Hilfe der Sonnenenergie. Wärme wird absorbiert, gespeichert und in Energie umgewandelt die wiederum gespeichert und genutzt werden kann.

Besonders positiv waren die anschließenden Fragerunden und der Austausch mit den Referenten. Deutlich spürbar war, dass die Hemmschwelle im Netz ist geringer und somit die „Fragescheu“ kein Thema war. Herzliche Gratulation den Organisatoren zur gelungenen Umsetzung des 1. digitalen Fachsymposiums „Brennpunkt Alpines Bauen“!

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Programm

Keynote

“Vision Energieregion Stadt-Land, Speicher ein wichtiger Baustein”
Mag. Bernhard Vogl, Stadt Wien, Magistratsabteilung 20, Mastermind Smart City Wien, AT

Bauteilaktivierung im Neubau

  • Speicherwunder Thermische Bauteilaktivierung
    Sebastian Spaun, VÖZ Vereinigung der österreichischen Zementindustrie, Österreich
  • Bauteilaktivierung in Holz & Beton inkl. Live aus dem Labor
    Daniel Heidenthaler, Michael Moltinger, Marcel Lippert, Fachhochschule Salzburg
  • Auenwerkstatt – Bauteilaktivierung im Holzbau
    Peter Horner, AT

Sanierung und Nachverdichtung

  • Zero Carbon Refurbishment II (ZeCaRe) – Innovative Modernisierung im bestehenden gemeinnützigen Wohnbau
    Stefan Pac, Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H.
    Dietmar Stampfer, TB Stampfer Ingenieurbüro für Gebäudetechnik
  • Nachverdichtungspotenziale und Strategien für ihre Mobilisierung
    Sabine Gadocha RSA FG Research Studio iSpace
    Sabine Erber, Energieinstitut Vorarlberg

Potenziale energieflexibler Gebäude und Nahwärmenetze

  • Kalte Nahwärme – Ein schlafender Riese der Energiewende – Netzwerk Soil2Heat
    Markus Leeb, FH Salzburg – Smart Building – Zentrum Alpines Bauen
    Lisa Schug, Steinhäuser GmbH
    Robin Zeh, TH Nürnberg
  • Windheizungsprojekt
    Stephan Leitschuh, Bayrisches Landesamt für Umwelt

Virtuelle Exkursion

  • Gewürzfabrik Zaltech
    Hardwig Dax, Optiplan
    Helmut Gstöhl, Zaltech

Kurzbeitrag

  • Förderung von BTA
    Stefan Reininger, KLIEN

Kooperationspartner

Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Das Gebäude als Baustein der Energiezukunft“ statt und wurde vom EU-Programm Interreg Österreich-Bayern 2014-2020 gefördert.

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