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Katharina Springl

Frauen in der Holzwirtschaft

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proHolz Holzcluster Salzburg gewinnt den Regionalitätspreis 2020!

Bereits zum 11. Mal wurde der Regionalitätspreis Salzburg vergeben. Eine unabhängige Jury wählte aus über 60 Einreichungen die Preisträger aus. Dabei wurde proHolz/Holzcluster Salzburg mit seiner Initiative „Frauen in der Holzwirtschaft“ in der Kategorie Bildung & Forschung zum Sieger erklärt. Landesrätin Maria Hutter überreichte den Preis Stellvertretend an alle Frauen in der Forst- und Holzwirtschaft.

Der Zeit immer einen Schritt voraus.

Vor genau 20 Jahren wurde der Holzcluster Salzburg gegründet, ganz nach dem Motto „Gemeinsam mehr bewegen – mit der Kraft der Kleinen“. Als Impulsgeber schafft der Holzcluster Salzburg für die Salzburger Forst- und Holzwirtschaft Kooperationen, erforscht den Markt und stellt der Branche die neuesten Erkenntnisse in Weiterbildungsveranstaltungen zur Verfügung.

Mit einer Reihe von praxisnahen Projekten und Initiativen wurden in den vergangenen 20 Jahren zahlreiche wegweisende Meilensteine weit über die Branche hinaus gesetzt. Dazu zählt auch die Initiative „Frauen in der Holzwirtschaft“, welche nun den diesjährigen Regionalitätspreis erhalten hat.

Frauen sichtbar machen

Bei der Initiative „Frauen in der Holzwirtschaft“ handelt es sich um ein einzigartiges Netzwerk der holzbe- und verarbeitenden Unternehmen im Bundesland Salzburg. Mithilfe der Initative entsteht ein aktiver Wissenstransfer entlang der Wertschöpfungskette, das wiederum die Zusammenarbeit fördert und schafft so ein gedeihliches Umfeld für die regionale Wirtschaftsentwicklung.

„Mit unserer Initiative wollen wir den Erfahrungsaustausch von Frauen in der Holzwirtschaft fördern, Impulse setzen und Ideen aufgreifen, immer unter den Aspekten Frau, Familie und Betrieb“, erklärt Clustermanager Herbert Lechner.

Gelebte Kooperation zwischen Mensch und Natur!

Das Augenmerk der Veranstaltungen liegt bei wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Die enge Verzahnung von Privat- und Berufsleben birgt Chancen aber auch Herausforderungen, welche die Initiative aufgreift und in offenen Runden zur Sprache bringt. Ein wichtiges Thema ist die ‚Work-Life balance‘.

„Ich nehme sehr viel mit von den gemeinsamen Treffen. Das Netzwerken war für mich wichtig, ich konnte mich mit Gleichgesinnten austauschen und sehen, dass es anderen Frauen ähnlich geht wie mir. So kann man voneinander lernen“, erklärt Amanda Hirscher von der Tischlerei Hirscher aus Adnet. Da sich Klischees und Rollenbilder hartnäckig halten, ist die Initiative des Holzclusters für Frauen wie Amanda Hirscher essenziell. „Frauen machen vieles ‚anders‘ als Männer. Gerade in einer Männerbranche ist Netzwerken und Austausch für Frauen ganz wichtig.“

Frauen in der Holzwirtschaft

© copyright Bilder Preisübergabe:  Schrofner/Bezirksblätter Salzburg

Lernen was künftig Standard ist!

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TOP AUS- & WEITERBILDUNG

> Hoch hinaus im Holzbau

Wissen und Erfahrung sind die Grundlage einer guten Berufsausbildung. Der Zimmererberuf hat sich über die Jahre hinweg stetig weiterentwickelt, Holzbau 4.0 ist für gewerbliche Betriebe keine Utopie mehr. Mit der Holzbau-Meisterausbildung ist die Zimmererbranche für das 21. Jahrhundert gut vorbereitet. Um aber dasselbe Niveau wie die Baumeisterkonzession (NQR 7) zu erlangen und um konkurrenzfähig zu bleiben, braucht der Holzbau-Meister neue moderne Ausbildungsformate. Digitalisierung und Vorfertigung ermöglichen ein „Bauen in neuen Dimensionen“.

Gerade im Holzbau tun sich mit großvolumigen Projekten neue Geschäftsfelder auf, die es professionell umzusetzen gilt. Dabei kommt es neben dem fachlichen Knowhow auch auf ein gutes Projekt- und Schnittstellenmanagement, Plandarstellungen und rationalisierte Arbeitsprozessabwicklungen u.v.m. an.

FLEXIBLER WEITERBILDUNGSWEG

> Für Facharbeiter, Meister- und Studierende

Diese zusätzlichen Kompetenzen deckt die Ausbildungsinitiative „Best of Holzbau“ ab. Von Herbst bis in den Frühling werden geblockte Kurse in Salzburgs Holzbau-Ausbildungsstätten abgehalten. Je nach Ausbildungsstand und Interesse können die Kurse von Facharbeitern, Meistern und Studenten besucht werden. Es wird ein flexibler Weiterbildungsweg aufgezeigt der Praxis, Theorie und moderne Technologie miteinander vernetzt. Einmalig und neu ist, dass die Kurse im jeweiligen Ausbildungssystem anerkannt und angerechnet werden können! Es gilt besonders die Mitarbeiter anzuleiten sich weiterzubilden und eine berufliche Zukunftsperspektive abzubilden!

VERNETZTES LERNEN

> Holzbau - Expertenpool

Salzburg hat viele sehr gute Berufs-Ausbildungsstätten, mit der Fachhochschule am Wissenscampus Kuchl eine Weiterbildungs- und Forschungseinrichtung, wo Praktiker, Studenten und Lehrende neue Lehrinhalte aufgreifen und vermitteln können. Mit „Best of Holzbau“ werden erstmals Seminare für Theoretiker und Praktker angeboten. Dieser Weiterbildungsansatz ermöglicht, dass die Leute weiterhin im Betrieb tätig sind und berufsbegleitend akademische „Fortbildungen“ besuchen!

WKS Landesinnung Holzbau
E: holzbau@wks.at
T: 0662-8888-270

Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt und werden nach dem Datum des Einlangens der Anmeldung gereiht.
Das aktuelle Kursangebot ist in Kürze abrufbar. Für weitere Infos wenden Sie sich gerne an das Holzcluster Team.

  • Berufsbegleitende Weiterbildung im Holzbau
  • Modulare Ausbildung (Holzbau-Meister Level NQR 7)
  • Flexibles Ausbildungssystem mit Zertifikat
  • Hochqualifizierte Vortragende
  • Anerkennung für die Meistervorbereitung
  • Anrechnung im Bachelorstudium Holztechnologie & Holzbau
  • Geförderte Seminare  (u.a. Bildungsscheck)

> Informationsfolder mit  Kursprogramm WS 2020/21 zum Downloaden

Kooperation

BEST of HOLZBAU wurde im Zuge eines vom Land Salzburg geförderten Forschungsprojektes entwickelt. Basierend auf neuen Technologien und Innovationen innerhalb der Holzbaubranche wird nun ein individuell zugeschnittenes Weiterbildungsangebot zugänglich gemacht.

Das praxisnahe Weiterbildungsangebot wird von einer gemeinsamen Interessensgemeinschaft bestehend aus der Holzbauinnung, der Gewerkschaft Bau-Holz und dem Wissenscampus Kuchl getragen. Gemeinsam werden die Inhalte nach Aktualität sowie Nachfrage diskutiert und zu einem Semesterprogramm ausgearbeitet. Angeboten werden die Module an den Ausbildungsstätten BauAkademie Salzburg, HTL Hallein, Holztechnikum Kuchl und der Fachhochschule Salzburg Campus Kuchl.

Akustik & Raumgestaltung

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ABGESAGT  !!!

Hotel Kranzbichlhof
Hofgasse 12
5422 Bad Dürrnberg

Programm
& Anmeldeformular
zum Downloaden

Wir leben in einer reizumflutenden Welt, Lärm und Geräusche durchdringen den Innenraum. Viele Wohnräume sind hallig und laut, die Wände oftmals akustisch schwach, das Lärmproblem überfordert den Menschen. Akustikprobleme lassen sich lösen, insbesondere mit guter Planung und Raumgestaltung.  

Tischler, Möbeldesigner und Innenarchitekten verfügen über viel Knowhow und Erfahrung bei der Gestaltung von Räumen. Die Akustik ist oftmals ein Thema, welches erst später auftritt und Unbehagen auslöst. Mit gut überlegten Maßnahmen kann man im Vorfeld akustische Schwachstellen vermeiden. Unsere Referenten geben Einblick in realisierte Projekte und zeigen eine Vielzahl an Lösungsmöglichkeiten auf. Boden, Wand, Decke und natürlich die Raumausstattung bieten sich als Projektionselemente an, um Wohlbehagen im Raum zu schaffen. Erwarten Sie hilfreiche Tipps von kompetenten Fachleuten und diskutieren Sie mit uns und den Teilnehmer-Innen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

PROGRAMM

Impulsreferat „Akustik und Raumgestaltung“ | DI Oliver Zehetmayr
Grundlagen – Akustikplanung für Tischler und Innenraumgestalter
Akustik als Funktion der Gestaltung

Best – Practise: Lösungsansätze im Dialog
Akustikelemente und Klimadecken
Innovationsbeispiele: „Admonter“ Wohnwelten

kulinarischer Ausklang & Netzwerken

Anmeldung

bis Mittwoch, 07. Oktober 2020 per
F: +43 6244 30328 – 25 oder
E: post@holzcluster.at

Begrenzte TeilnehmerInnenanzahl
Teilnahme ist kostenfrei

Information zu Covid-19:
Ihre Sicherheit ist uns wichtig, bei der Veranstaltung werden alle Maßnahmen bzgl. Corona eingehalten.
Der Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch, trotz schwierigen Zeiten, geht dabei aber nicht unter!

Best-Tischler-Stück !

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TOO GOOD TO FORGET...

WETTBEWERB

Prämierung der besten Salzburger Gesellen- & Meisterstücke 2020 – 2022
Jetzt mitmachen und tolle Preise gewinnen!

Jedes Jahr entstehen einzigartige Gesellen- und Meisterstücke in Salzburg. Egal ob Tisch, Bett oder Stauraummöbel, das Tischlerhandwerk ist vielfältig und qualitätsvoll in seiner Ausführung und Detailplanung. Diese Besonderheiten mit ihren Gesellen und Meistern holen wir beim Wettbewerb „Best – Tischler – Stück“ vor den Vorhang!

Der Wettbewerb findet im 2 Jahresrhythmus statt. Ab Juli 2020 werden erste Einreichungen aus abgeschlossenen Gesellen- oder Meisterprüfungen desselben Jahres entgegengenommen, die Preisverleihung findet dann im Frühjahr 2022 statt.

ZUR TEILNAHME

Teilnahmebedingung:

> Gefertigtes Möbelstück: Kategorie „Gesellen- oder Meisterstück“

Einreichunterlagen:

> Anmeldeformular ausfüllen
> Konzeptbeschreibung
> Planmaterial & Fotos

INFOS ZUR ANMELDUNG

Download Anmeldeformular

Einreichunterlagen per Mail an:

Holzcluster Salzburg
Markt 136 in 5431 Kuchl
E: post@holzcluster.at

Kooperationspartner

Brennpunkt Alpines Bauen

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Bereits zum 7. Mal lud das Netzwerk „Alpines Bauen“ wieder zum grenzüberschreitenden Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen ein! Die Veranstaltung fand heuer erstmals als Online-Format mit über 300 Anmeldungen statt. UnternehmerInnen, Forschungsinstitute und Studenten tauschten sich dabei online zum Thema „ Energieeffizienz im Gebäudesektor“ aus. Spannende Vorträge und Diskussionen erfüllten das Nachmittagsprogramm. Dabei fand auch der Holzbau seinen berechtigten Platz.

Um den Zielen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden, müssen aktiv Weichen für ein neues Energiesystem gestellt werden. Großes Potenzial wird dabei in der Nutzung von gespeicherter Energie, sprich in der thermischen Bauteilaktivierung gesehen. Als Speicherquelle dienen dabei massive Bauteile, wobei nicht nur mineralische sondern auch Holzbauteile in Frage kommen.

Architekt Peter Horner stellte bei seinem Vortrag „Bauteilaktivierung im Holzbau“ das Projekt „Auenwerkstatt“ vor – ein komplett energieautarkes Gebäude für das Land Salzburg. Dabei handelt es sich um eine Kreativwerkstatt für Schulklassen in der Antheringer Au, die als Stützpunkt für ökopädagogische Führungen und Unterricht rund um die Natur dient.  Zusätzlich bietet die Auenwerkstatt auch Platz für Seminare. Das Gebäude steht kurz vor Baubeginn, bei der Planung setzte der Architekt vor allem auf den „sinnvollen“ Einsatz der Materialen anhand ihrer Stärken. Sprich Beton bei erdberührenden Bauteilen und Holz bei Wänden und Decken. Die Auenwerkstatt wird das erste vollautarke kommunale Gebäude in Europa sein das mit Holzmasse gekühlt wird. Integriert in der Landschaft versorgt es sich selbst, mit Hilfe der Sonnenenergie. Wärme wird absorbiert, gespeichert und in Energie umgewandelt die wiederum gespeichert und genutzt werden kann.

Besonders positiv waren die anschließenden Fragerunden und der Austausch mit den Referenten. Deutlich spürbar war, dass die Hemmschwelle im Netz ist geringer und somit die „Fragescheu“ kein Thema war. Herzliche Gratulation den Organisatoren zur gelungenen Umsetzung des 1. digitalen Fachsymposiums „Brennpunkt Alpines Bauen“!

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Programm

Keynote

“Vision Energieregion Stadt-Land, Speicher ein wichtiger Baustein”
Mag. Bernhard Vogl, Stadt Wien, Magistratsabteilung 20, Mastermind Smart City Wien, AT

Bauteilaktivierung im Neubau

  • Speicherwunder Thermische Bauteilaktivierung
    Sebastian Spaun, VÖZ Vereinigung der österreichischen Zementindustrie, Österreich
  • Bauteilaktivierung in Holz & Beton inkl. Live aus dem Labor
    Daniel Heidenthaler, Michael Moltinger, Marcel Lippert, Fachhochschule Salzburg
  • Auenwerkstatt – Bauteilaktivierung im Holzbau
    Peter Horner, AT

Sanierung und Nachverdichtung

  • Zero Carbon Refurbishment II (ZeCaRe) – Innovative Modernisierung im bestehenden gemeinnützigen Wohnbau
    Stefan Pac, Heimat Österreich gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H.
    Dietmar Stampfer, TB Stampfer Ingenieurbüro für Gebäudetechnik
  • Nachverdichtungspotenziale und Strategien für ihre Mobilisierung
    Sabine Gadocha RSA FG Research Studio iSpace
    Sabine Erber, Energieinstitut Vorarlberg

Potenziale energieflexibler Gebäude und Nahwärmenetze

  • Kalte Nahwärme – Ein schlafender Riese der Energiewende – Netzwerk Soil2Heat
    Markus Leeb, FH Salzburg – Smart Building – Zentrum Alpines Bauen
    Lisa Schug, Steinhäuser GmbH
    Robin Zeh, TH Nürnberg
  • Windheizungsprojekt
    Stephan Leitschuh, Bayrisches Landesamt für Umwelt

Virtuelle Exkursion

  • Gewürzfabrik Zaltech
    Hardwig Dax, Optiplan
    Helmut Gstöhl, Zaltech

Kurzbeitrag

  • Förderung von BTA
    Stefan Reininger, KLIEN

Kooperationspartner

Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Das Gebäude als Baustein der Energiezukunft“ statt und wurde vom EU-Programm Interreg Österreich-Bayern 2014-2020 gefördert.

Mit Regionalität punkten!

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Aus der Region – für die Region, diesem Thema widmeten wir uns beim Marketing & Verkaufsworkshop am Fürstenhof in Kuchl. Nicht nur die letzten (Lockdown) Monate haben verdeutlicht, wie wertvoll Möglichkeiten einer regionalen Wertschöpfung sind. Regionalität ist zwar in aller Munde, als wichtiges Kaufmotiv hat es noch nicht die gewünschte Wirkung. Regionalität bietet für Handwerksbetriebe eine Chance ihren USP – Alleinstellungsmerkmal, deutlicher aufzuzeigen.   

Bei dieser Veranstaltung haben wir das Thema Regionalität als Verkaufsargument aufgegriffen, denn auch für Gewerbe und Handwerk spielt die regionale Wertschöpfung eine wichtige Rolle! Verkaufsexperte und Trainer Oliver Schneider gab hilfreiche Tipps und Vorschläge zur Kommunikation und Aufbau einer regionalen Marketingstrategie für Unternehmen der Salzburger Forst- und Holzwirtschaft. Es achten zwar immer mehr Kunden  auf die Produktherkunft, für eine Kaufentscheidung müssen viele andere Motive und Gründe, wie zum Beispiel Qualität, Beratung, Vertrauen, Service und vieles andere passen.

Sehr authentisch und offen hat uns Niki Rettenbacher von der Hofkäserei Fürstenhof sein Konzept und vor allem seine über 20-jährige Erfahrung im Verkauf und Vertrieb erläutert. Spannend für uns war seine Aussage, dass ein Kleinbetrieb über Netzwerke und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Wertschöpfungsketten, in seinem Beispiel die Hotel- und Gastronomie, gut partizipieren kann. Erfolgreiches Marketing funktioniert auch mit einem Kleinstbudget.

Im Anschluss an die Veranstaltung kredenzte uns der Unternehmer und leidenschaftliche Bauer noch regionale Schmankerln seiner Hofkäserei am Fürstenhof auf.

Fotos der Veranstaltung

20 Jahre | 20 Beispiele

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Signale mit großer Wirkung

für den Holzbau in Salzburg.

AUSSTELLUNG

Die Ausstellung HOLZBAU SALZBURG | 20 JAHRE | 20 BEISPIELE zeigt die Entwicklung des Holzbaus und der Holzbautechnologie in Salzburg anhand von 20 paradigmatischen Bauten aus den letzten 20 Jahren. Die Auswahl der Projekte erfolgte im Dialog der Projektpartner Initiative Architektur, proHolz und Holzcluster Salzburg. Begleitende Vorträge und Gespräche, sowie eine Exkursion und Podiumsdiskussion sind auf die Ausstellung abgestimmt. Workshops und Führungen ergänzen das umfangreiche Rahmenprogramm zur Ausstellung. Das analoge Ausstellungskonzept stammt von Eva Zangerle.

>> Aufgrund der Corona Pandemie (Frühjahr 2020) und der damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen musste die Ausstellungseröffnung am 22. April 2020 abgesagt werden, das ganze Rahmenprogramm zur Ausstellung wird in das Frühjahr 2021 verlegt.

PROGRAMM

  • Ausstellungseröffnung
  • Vorträge und Gespräche
  • Holzbau-Exkursion
  • Podiumsdiskussion 
  • Workshops und Führungen 

>> Aktuelle News
und Einblicke.

Infos zum Buch: Die Publikation „Holzbau Salzburg | 20 Jahre | 20 Beispiele“ wird im Frühjahr 2021 von den Herausgebern veröffentlicht. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben. Vorbestellungen können bei allen Projektpartnern entgegengenommen werden (Euro 19,-).

Salzburg ist aus historisch-ökonomischen Gründen kein Land mit großer Holzbautradition. Noch bis Ende des 20. Jahrhunderts war Bauen mit Holz zudem baurechtlich benachteiligt. Größere mehrgeschoßige Holzbauten sind erst seit der Novellierung der Bauordnung von 2004 möglich. Diese jüngere Entwicklung steht im Fokus der Ausstellung zu der auch ein Buch erscheinen wird. Sie dient der Standortbestimmung und der Diskussion der Zukunft – natürlich auch in Hinblick auf CO2-neutrales, klimagerechtes und ressourcenschonendes Bauen.

Wettbewerb: Neue Holzwege

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Am 9. Juni wurden am Wissenscampus Kuchl die Sieger des zweiten Ideenwettbewerbs auf Open Innovation Salzburg gekürt. Gewonnen haben Ideen, die sich am Puls der Zeit befinden: ein nachhaltiges Urlaubskonzept, Fahrradteile aus Holz, eine spielerische Tischlerei, ein Steckmöbelsystem und ein Virtual-Reality-Konzept, mit dem der Lebenszyklus von Holz erlebbar gemacht wird!

Im Bild: 1.Reihe, v. li.: Stefan Bauer, Michael Tschallener, Matej Maryska, Laura Gosnik, Rudolf Rosenstatter; 2. Reihe: Herbert Lechner, Amy Buchegger, Paula Schmalhorst, Otmar Bachler; 3. Reihe: Gregor Grill, Diana Wieden-Bischof, Alexander Petutschnigg, Hans Rechner

PREISTRÄGER

Platz 1: Urlaub im Holz
Michael Tschallener & Matej Maryska

Platz 2: Bikeshit – wooden components
Stefan Bauer

Platz 3: Spieltischlerei
Laura Gosnik

Platz 4: C & C Wooden Furniture
Paula Schmalhorst

Platz 5: Tree to Plank Experience
Amy Buchegger

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Das Material Holz ist mit der Geschichte, Kultur und Wirtschaft im Salzburger Land stark verbunden. Holz ist aber alles andere als altmodisch: Neue Technologien und Verfahren helfen dabei, die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des leistungsfähigen Naturmaterials auszuschöpfen. Am Wissenscampus Kuchl (Fachhochschule Salzburg und Holztechnikum Kuchl) werden laufend Projekte initiiert beziehungsweise erarbeitet. Neu ist dabei auf Open Innovation zu setzen.

„Innovative Geschäftsmodelle, Regionalität, Tradition neu gedacht oder die Steigerung der Attraktivität der Holzbranche als Arbeitgeber: Der Ideenwettbewerb ‚Neue Holzwege – Innovationen für die Salzburger Holzwirtschaft‘ suchte nach Impulsen für den in Salzburg tief verwurzelten Wirtschaftszweig“, sagt proHolz Salzburg-Obmann Rudolf Rosenstatter. Der Wettbewerb wurde von pro- Holz Salzburg und dem Holzcluster Salzburg veranstaltet. Die Open Innovation Community verzeichnete von 4. Februar bis 4. April insgesamt 400 neue Nutzer. Diese haben 140 Ideen generiert. Die Ideen wurden in einer zweiwöchigen Votingphase durch die Community geliked, kommentiert und bewertet. Die 32 besten Ideen schafften es in die Jurybewertung. „Besonders der Aspekt des Ideennutzens für die Salzburger Holzwirtschaft und die Umsetzbarkeit der Ideen war der Jury ein besonderes Anliegen“, kommentiert Jurymitglied Johanna Kanzian, Marketingleiterin am Holztechnikum Kuchl.

Zukunftsmaterial HOLZ

Alle Gewinner sind Studierende der Fachhochschule Salzburg am Standort Kuchl. „Dass alle Gewinnerideen aus den Köpfen von FH-Studierenden der Studiengänge Design und Produktmanagement sowie Holztechnologie und Holzbau stammen, zeigt, dass Holz bei den jungen Leuten als Zukunftsmaterial mit funktionalen und technischen Vorteilen, das einen positiven Beitrag zum Thema Klimaschutz leistet, wahrgenommen wird“, meint Dominik Walcher vom Studiengang Design und Produktmanagement der FH Salzburg und Projektleiter des Holz-Ideenwettbewerbs.

Urlaub im Holz: Nachhaltig & Stilvoll

Den ersten Platz gewannen Michael Tschaller und Matej Maryska mit ihrem Projekt „Urlaub im Holz“. Sie haben schlichte, aber stilvolle, Unterschlüpfe aus Holz entworfen, die zum Verweilen und Übernachten
einladen. Für die Nutzung tritt man einer Community bei, durch die Bezahlung eines pauschalen Unkostenbeitrags kann man alle Unterschlüpfe nutzen. Diese sollen in jeder österreichischen Gemeinde
errichtet werden. So sollen inländischer Individualtourismus und lokale Wirtschaft angeregt, Hotspots entlastet und Nachhaltigkeit gefördert werden. Der Sieger darf gemeinsam mit der Schibau-Thurner, St. Johann im Pongau, seinen eigenen Holzski im Wert von 950 € bauen. „Der erste Platz war der klare Favorit, denn die Idee ist gerade jetzt aktuell und zeitgemäß. Urlaub zuhause, im nachhaltigen Raum, einfach und echt. Auch was die Umsetzbarkeit der Idee betrifft, konnte das Siegerprojekt voll punkten“, erklären die Jurymitglieder Katharina Springl und Otmar Bachler von Holzcluster Salzburg und proHolz Salzburg.

Hölzerne Fahrradkomponenten

Platz zwei belegte „Bikeshit – wooden components“, bei dem herkömmliche Fahrradteile durch Holzkomponenten ersetzt werden. Dies können Fahrradpedale, Trinkflaschenhalter, Gepäckträger, Sattel oder zum Beispiel auch Bugholzlenker sein.

Kinder für den Tischlerberuf begeistern

Die Idee einer „Spieltischlerei“ hat den dritten Platz gewonnen. Hier lernen Kinder den Tischlerberuf spielerisch kennen und können dabei ihre Kreativität einsetzen. In Form eines Workshops entwirft der Tischler gemeinsam mit Kindern ein Spielmöbel. Die Kinder können bei der Fertigung mithelfen und den Prozess bis zur Fertigstellung des Möbels beobachten.

Knapp am Siegertreppchen vorbei

Auf dem vierten Platz landete das Steckmöbelsystem „Change & Combine Wooden Furniture“. Platz fünf belegte das Projekt „Tree to Plank Experience”, das den Lebenszyklus von Holz mithilfe von Virtual Reality näherbringen möchte.

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