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Die Macht

By Neuigkeiten

Unsere spezielle Diskussionsrunde abseits der klas­sischen „Holzpfade“ traf sich dieses Mal im Traditionsgasthof Kirchenwirt in Puch. Das Phänomen der Macht ist für das Verständnis des Menschen als eines entscheidenden und wollenden Wesens von grundlegender Bedeutung.

Macht ist dabei einerseits ein bestimmendes Merkmal souveräner Subjekte, d. h. solcher, die in der Lage sind, ihre Entscheidungen und ihren Willen gegen Widerstände durchzusetzen. Andererseits handelt es sich um ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen verschiedenen Akteuren in einer Gesellschaft, denn die Macht des einen tritt zwangsläufig in Konkurrenz und in Konflikt zur Macht der anderen. Wir beleuchteten die inneren Zusammenhänge dieser fragilen Konstruktion sowohl in ihrer Bedeutung für den Einzelnen als auch für die Gemeinschaft. Spannend war der Blick auf das Beziehungsgeflecht eines Unternehmens, vor allem auf die transparenten und latenten Machtstrukturen.

Darüber diskutierten wir anregend und kontrovers in unserer „Denkwerkstatt“ mit dem Salzburger Philosophen und Uhrmachermeister Bernd Wass.

Fotos der Veranstaltung

Entdecke die Gelassenheit in dir!

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Gelassenheit ist im dichten und oftmals stressigen Alltag ein unverzichtbarer Wert. Die Kraft der Gelassenheit setzt Energien frei, gibt Klarheit und Orientierung, hilft bessere Entscheidungen zu treffen und das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen. Diesem Thema widmeten wir uns beim 15. Netzwerkabend der Initiative „Frauen in der Holzwirtschaft“.

Im wunderschönen Ambiente des Hotel Oberforsthof in St. Johann / Alpendorf traf „Frau“ sich zur beliebten Netzwerkrunde, die zu großer Freude aller in Präsenz stattfinden konnte. Impulsreferentin Esther Ebner stellte den Teilnehmer*innen und Teilnehmer gleich zu Beginn die Frage: Was bedeutet „Gelassenheit“ für einem selbst? Unsere Runde aus Unternehmer*innen und Unternehmern stellte aktiv Zusammenhänge aus dem Alltag her, die „Gelassenheit“ ist jedem nur zu gut bekannt, aber wie oft gibt man ihr den Raum? „Gelassenheit für den Alltag entwickeln, heißt wohlwollende Nähe zu sich selbst erfahren und eine nüchterne Distanz zu den belastenden Außenanforderungen herstellen“, so Ebner.

Der Vortrag inspirierte zur Selbstreflektion: Wie reagieren wir Meschen in bestimmten Situationen? Was bin ich für ein Mensch? Und was wäre wenn … ? Mit praktischen Übungen und Tipps für mehr Gelassenheit im Alltag fand die Veranstaltung einen gebührenden Netzwerk-Ausklang in sommerlicher Atmosphäre.

So kann es raus aus der Anpassungsfalle, rein ins selbstbestimmte und kraftvolle Leben gehen!

Fotos der Veranstaltung

Mag. Esther Ebner
Personal Coach und Visionärin, Sportwissenschaftlerin,
Zertifizierte Mentorin für wertorientierte Persönlichkeitsbildung (WOP@),
Gründerin der Fraueninspirationsbewegung „what if“

www.imfrauenzimmer.at

Die Tischlerhaustüre – ein echtes Juwel!

By Neuigkeiten

Fotos: 1.(c)SN/Lanner | 2.(c)SN/Angerer | 3.(c)SN/Buchsteiner

Fotos: 1.(c)SN/Angerer | 2.(c)SN/Schwaiger | 3.(c)SN/Holzrichter

Fotos: 1.(c)SN/Embacher | 2.(c)SN/Embacher | 3.(c)SN/Seidl

Wir haben sie gefunden: Die schönsten Salzburger Holz-Haustüren!

Mit den ersten sesshaft lebenden Menschen entstanden dauerhafte Wohnstätten. Die Hütten aus Flechtwerk, Holzpfosten und Lehm wurden anfangs mit Flechtgittern verschlossen, später folgten Türen aus Holz. Stabil und leicht bearbeitbar, boten erste Holztüren, die sich über einen Riegel von innen verschließen ließen, einen erweiterten Schutz. Während heutige, moderne Haustüren in aller Regel aus modernem, widerstandsfähigen  Materialien angefertigt werden, nutzte man zur damaligen Zeit vor allem das Holz des Olivenbaums, Ulmenholz, Zeder, Eiche oder Zypresse.

In Epochen wie dem Barock oder der Renaissance wurden die Hauseingänge reich verziert. Die Haustür wurde zum Zeichen des Wohlstands der Hausbewohner. Bei heut noch vorhandenen Häusern aus dieser Zeit sowie an zahlreichen Kirchen kann man solche kunstvollen Portale auch heute noch sehen. Der gestalterische Faktor der Außentür war erkannt. Trotz der historischen Veränderungen bleibt die grundlegende Rolle der Eingangstüren bis heute unverändert. Sie sollen den Zugang schützen, verhindern bzw. genehmigen und ein gewisses Maß an Privatsphäre gewährleisten. Eine Haustür ist schon lange nicht mehr nur ein Schutzelement, sie ist vor allem ein ästhetisches und architektonisches Element unserer Baukultur.

Fotowettbewerb ‚Meine Holz-Haustür‘

Von 29.03 bis 26.05 haben sich Holzcluster und proHolz Salzburg, sowie die Landesinnung der Tischler und Holzgestalter gemeinsam mit den „Salzburger Nachrichten“ auf die Suche nach den schönsten Holzhaustüren in Salzburg gemacht. Ob Historisch, Landhaus oder Modern – Ziel war es außergewöhnliche Designs, handwerkliche Meisterqualität und individuelle Charakterzüge und Geschichten in den Mittelpunkt zu rücken. Über 210 Fotos wurden über die Webseite https://www.meineholztuer.at/ hochgeladen. Viele Holzhaustüren zeigten dabei deutlich die Spuren der Zeit. Man kann die vielen Geschichten erahnen, die sie zu erzählen hätten. Andere Aufnahmen zeigten wiederum neue Holzhaustüren, gefertigt aus altem Holz oder farbenfrohe Hauseingänge.

Erfolgreiche Zusammenarbeit und glückliche Gewinner

Der Fotowettbewerb wurde über die verschiedenen Kanäle der „Salzburger Nachrichten“ (sn.at, Social Media, Newsletter) beworben und erzielte über die gesamte Laufzeit über 70.400 Seitenaufrufe. Neben Holzcluster, proHolz Salzburg und den Salzburger Nachrichten waren weitere Partner an dem erfolgreichen Gewinnspiel beteiligt. So wurde die attraktiven Preise zur Verfügung gestellt von der „Landesinnung Tischler und Holzgestalter, Moar Gut, Holztechnikum Kuchl und Erdbär.  Neben dem Hauptpreis, einem Tischlergutschein im Wert von €3.000, wurden unter allen Teilnehmern ein Urlaub im Holzhotel Moar Gut, eine Wellnessliege, eine Zirbenbrotkiste sowie Gutscheine von Erdbär verlost.

Die zahlreichen Einreichungen zum Fotowettbewerb haben es bestätigt: Eine Haustür ist ein kulturelles Meisterwerk.

Best-Tischler-Stück !

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TOO GOOD TO FORGET...

WETTBEWERB

Prämierung der besten Salzburger Gesellen- & Meisterstücke 2020 – 2022
Jetzt mitmachen und tolle Preise gewinnen!

Jedes Jahr entstehen einzigartige Gesellen- und Meisterstücke in Salzburg. Egal ob Tisch, Bett oder Stauraummöbel, das Tischlerhandwerk ist vielfältig und qualitätsvoll in seiner Ausführung und Detailplanung. Diese Besonderheiten mit ihren Gesellen und Meistern holen wir beim Wettbewerb „Best – Tischler – Stück“ vor den Vorhang!

Der Wettbewerb findet im 2 Jahresrhythmus statt. Ab Juli 2020 werden erste Einreichungen aus abgeschlossenen Gesellen- oder Meisterprüfungen desselben Jahres entgegengenommen, die Preisverleihung findet dann im Frühjahr 2022 statt.

ZUR TEILNAHME

Teilnahmebedingung:

> Gefertigtes Möbelstück: Kategorie „Gesellen- oder Meisterstück“

Einreichunterlagen:

> Anmeldeformular ausfüllen
> Konzeptbeschreibung
> Planmaterial & Fotos

INFOS ZUR ANMELDUNG

Download Anmeldeformular

Einreichunterlagen per Mail an:

Holzcluster Salzburg
Markt 136 in 5431 Kuchl
E: post@holzcluster.at

Kooperationspartner

Holzbau Salzburg | 20 Jahre | 20 Beispiele

By Neuigkeiten

Signale mit großer Wirkung

für den Holzbau in Salzburg.

AUSSTELLUNG ZUR HOLZBAUENTWICKLUNG IN SALZBURG

Coronabedingt um ein Jahr verschoben, konnte am 20. Mai 2021 endlich die lang geplante Ausstellung „Holzbau Salzburg I 20 Jahre I 20 Beispiele“ (online) eröffnet werden. Diese zeigt neben ausgewählten und exemplarischen Projekten, auch die historische Entwicklung des nachwachsenden Baustoffes und dessen Einsatz auf und ist bis zum 02. Juli 2021 im Architekturhaus Salzburg zu sehen.

Denkt man an zeitgemäßen Holzbau in Österreich fällt einem Salzburg bestimmt nicht als erstes ein. Die Stadt gilt als Inbegriff der steinernen Stadt, sogar die Metapher von der steingewordenen Musik hatten Autoren des 19. Jahrhunderts bemüht, um den Genius loci zu charakterisieren. Wenngleich das Bauen im ländlichen Raum fast ausschließlich in Holz erfolgte, entwickelte sich dort zwar eine robuste, aber keine hochstehende Holzbautradition. Repräsentationsbauten orientierten sich an der Stadt und die war und ist aus Stein. Noch bis Ende des 20. Jahrhunderts war Holz auch baurechtlich benachteiligt, sodass größere, mehrgeschossige Holzbauten erst seit den Novellierungen der Salzburger Bauordnung in den Jahren 1996 bzw. 2004 möglich sind. Diese jüngere Entwicklung steht nun im Fokus einer Ausstellung samt Publikation mit dem Titel „Holzbau Salzburg I 20 Jahre | 20 Beispiele“. Gemeinsam und in enger Zusammenarbeit gelang es dabei der Initiative Architektur, proHolz und Holzcluster Salzburg 20 Holzbauprojekte herauszufiltern, die für die jeweilige Zeit sowie in Hinblick auf unterschiedliche Kriterien (Zeit, Größe, Nutzung,…) einen sehr guten Überblick der Entwicklung aufzeigen. Mit der Ausstellung sollte eine Standortbestimmung und eine Diskussion über die Zukunft für CO₂-neutrales, klimagerechtes und ressourcenschonendes Bauen in Salzburg erreicht werden. „Holzbau ist der Schlüssel, um die Klimaziele im Bundesland Salzburg zu erreichen. Der Wertstoff Holz wächst von unserer Haustür, er trägt wesentlich zum Bruttoinlandsprodukt bei und schafft gleichzeitig ein Wohn- und Arbeitsumfeld das durch keinen anderen Baustoff erreicht werden kann. Holz war schon immer ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen.“, betont Gregor Grill, Geschäftsführer von proHolz und Holzcluster Salzburg.

Die von Eva Zangerle konzipierte Ausstellung zeigt auf, dass Salzburg in den letzten 20 Jahren im Holzbau eine Entwicklung genommen hat, die eine erstaunliche Dichte aufweist. Möglich war und ist diese nur durch visionäre Architekten die in Holz denken und die ausgezeichneten Holzbau-Unternehmen im Bundesland Salzburg.

In Salzburg gab es schon früher wegweisende Bauten, die trotz oder gerade wegen des für den Holzbau schwierigen Umfelds, umso beachtlicher ausfielen. Gerhard Garstenauers Wohn- und Atelierhaus (1980) gilt heute längst als Klassiker des modernen Holzbaues, aber auch das Wohndorf „Arche Noah“ von Friedrich Brandstätter aus der Mitte der 1980er-Jahre kann zu den Vorreitern für ein ökologisch-nachhaltiges Bauen gezählt werden. Rund zehn Jahre später wurde von einer Gruppe junger Architektinnen und Architekten um Mastermind Max Rieder das leider nicht realisierte Wohnbauvorhaben „Holzstoß“ konzipiert. Rieder selbst hatte damals bereits sein Doppelwohnhaus in Grödig bei Salzburg errichtet, mit dem er ein weit über die Region hinaus rezipiertes modernes Holzhaus geschaffen hatte.

RAHMENPROGRAMM

  • DO, 20.Mai 2021, 18.30  | AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG |Online
  • MI, 26.Mai 2021, 18.30  | ARCHITEKT*INNENDIALOG |Online
  • DI, 01.Juni 2021, 18.30  | DESIGN-LICHT-ARCHITEKTUR |Online
  • MI, 16.Juni 2021, 18.30 | PODIUM: ZUKUNFT HOLZBAU
  • FR, 02.Juli 2021, 10 – 17.00 | HOLZBAUTEN HAUTNAH

MEHR INFO

>> Download
Programmfolder.

>> Aktuelle News
und Einblicke.

Infos zum Buch: Die Publikation „Holzbau Salzburg | 20 Jahre | 20 Beispiele“ wird im Frühjahr 2021 von den Herausgebern veröffentlicht. Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben. Vorbestellungen können bei allen Projektpartnern entgegengenommen werden ( € 19,80 inkl. Mwst.)

Die zur Ausstellung erschienene Publikation ergänzt in den Aufsätzen die Ausstellung. Es werden darin alle in der Ausstellung präsentierten Bauten in Bildern, Plänen sowie kurzen Texten von Roman Höllbacher, künstlerischer Leiter der Initiative Architektur, vorgestellt. Monika Brunner-Gaurek, Bauforscherin am Freilichtmuseum in Großgmain, beschreibt die historischen Holzbauweisen Salzburgs. Peter Nigst stellt die jüngere Holzbautradition des Landes in den Kontext der nationalen und internationalen Entwicklung und leistet damit einen verdienstvollen Beitrag zur qualitativen Verortung der gezeigten Bauten. Herbert Lechner vom Holzcluster Salzburg bzw. Tom Kaden von der TU Graz widmen sich ökonomischen Aspekten des Holzbaus und seinen Vorzügen im Hinblick für ein klimaneutrales Bauen.

COVID-HINWEIS

Bitte beachten Sie das Nachweise entsprechend der 3-G-Regel vorzuzeigen sind. Weiter Infos zur Ausstellung auf: www.initiativearchitektur.at.

Ausstellungsdauer: 21. Mai bis 9. Juli 2021
Öffnungszeiten Ausstellung: Dienstag – Freitag: 12.00 Uhr – 17.00 Uhr

Kooperationspartner